Hüftarthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen und betrifft immer mehr Menschen weltweit. Die damit verbundenen Schmerzen und Einschränkungen in der Beweglichkeit beeinträchtigen das tägliche Leben erheblich und können zu einem Verlust an Lebensqualität führen. Wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten wie Physiotherapie, Schmerztherapien oder medikamentöse Behandlungen nicht mehr ausreichen, kann der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks eine effektive Lösung sein. In Deutschland werden jährlich etwa 220.000 Hüftgelenkersatz-Operationen durchgeführt.
Die Paracelsus Klinik am Silbersee Langenhagen möchte Betroffenen und Interessierten einen umfassenden Einblick in den modernen minimal-invasiven Hüftgelenkersatz geben. Zu diesem Zweck lädt die Klinik zu einer Informationsveranstaltung mit dem erfahrenen Facharzt Dr. med. Steven Ristau, Sektionsleiter der Hüftgelenkschirurgie, ein. Der Vortrag findet am 9. April 2025 um 17:00 Uhr in der Paracelsus Klinik am Silbersee Langenhagen statt.
Minimal-invasive Chirurgie – Schonend und effektiv
Dr. Ristau wird in seinem Vortrag die Vorteile des minimal-invasiven Hüftgelenkersatzes ausführlich erläutern. Im Vergleich zu herkömmlichen Operationstechniken, bei denen größere Schnitte und eine stärkere Beeinträchtigung der Muskulatur erforderlich sind, ermöglicht das minimal-invasive Verfahren den Chirurgen, das künstliche Hüftgelenk durch einen kleineren Schnitt und mit weniger Gewebeschädigung zu implantieren. Dies führt zu weniger Blutverlust, verringerten Schmerzen und einer deutlich schnelleren Erholung nach der Operation. Patienten, die sich einer minimal-invasiven Hüftgelenkersatz-OP unterziehen, können in der Regel schneller in ihren Alltag zurückkehren und wieder uneingeschränkt mobil werden.
„Durch den muskelschonenden Zugang profitieren die Patienten nicht nur von einer schnelleren Heilung, sondern auch von einer deutlichen Reduzierung der postoperativen Beschwerden“, erklärt Dr. Ristau. „Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist die geringere Belastung der umliegenden Gewebe, was den Heilungsprozess beschleunigt und die Lebensqualität der Patienten nach der Operation erheblich verbessert.“
Wer ist für den minimal-invasiven Hüftgelenkersatz geeignet?
Der minimal-invasive Hüftgelenkersatz ist für eine Vielzahl von Patienten geeignet, insbesondere für diejenigen, die sich eine schnelle und schonende Genesung wünschen. Dr. Ristau betont jedoch, dass jede Operation individuell geplant werden muss: „Jeder Patient hat unterschiedliche medizinische Voraussetzungen, die es zu berücksichtigen gilt. In enger Absprache mit den Betroffenen entscheiden wir, ob der minimal-invasive Eingriff die beste Lösung für ihre spezifischen Bedürfnisse darstellt.“
Patienten-Seminar der Paracelsus-Klinik am Silbersee Langenhagen
am 09.04.2025 ab 17.00 Uhr (bis ca. 18.00 Uhr inkl. Fragerunde)
im großen Konferenzraum der Klinik (1. OG)
Thema: „Schnell wieder fit nach minimal-invasivem Hüftgelenkersatz“
Referent: Dr. med. Steven Ristau, Sektionsleiter der Hüftgelenkschirurgie
Oertzeweg 24
30851 Langenhagen
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung wird erbeten unter Tel.: 0511 7794-0 oder info@langenhagen.pkd.de .