3. April 2025 

Paracelsus Kliniken starten ab April Hygienekampagne zur Verbesserung der Patientensicherheit

Ab dem 1. April 2025 setzen die Paracelsus Kliniken mit einer neuen Hygienekampagne einen entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Patientensicherheit in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Die Kampagne fokussiert sich auf drei zentrale Themen: Handhygiene, Umgang mit Gefäßkathetern und die Reduktion von Urinkathetern. Ziel ist es, durch gezielte Maßnahmen die Hygienepraktiken zu verbessern, Infektionen zu reduzieren und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten nachhaltig zu steigern.

Hygiene – Ein zentrales Anliegen bei den Paracelsus Kliniken

Hygiene hat bei den Paracelsus Kliniken höchste Priorität. Um sicherzustellen, dass die höchsten Standards erreicht werden, verfügt die Klinikgruppe über ein eigenes Zentralinstitut für Krankenhaushygiene (ZIKH), das kontinuierlich an der Entwicklung, Umsetzung und Überprüfung der besten Hygienemaßnahmen arbeitet. Das Hygieneinstitut ist eine der tragenden Säulen der täglichen Arbeit und sorgt dafür, dass alle Mitarbeitenden regelmäßig geschult und stets auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse gehalten werden.

1. Handhygiene als Grundlage für Infektionsprävention

Die Handhygiene ist ein zentraler Bestandteil der Hygienekampagne und gilt als eine der effektivsten Maßnahmen zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen. Zahlreiche Studien belegen, dass eine regelmäßige und korrekte Händedesinfektion Übertragungen von Krankheitserregern verhindert und das Risiko von Infektionen erheblich senken kann. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Paracelsus auf praxisnahe Schulungen, Fragebögen und Workshops, um das Pflegepersonal in der konsequenten Umsetzung der Handhygienerichtlinien weiter zu schulen. In Compliance-Beobachtungen wird der richtige Umgang mit der Händehygiene beobachtet.

2. Gefäßkatheter-Optimierung zur Vermeidung von Komplikationen

Ein weiteres zentrales Thema der Hygienekampagne ist die Optimierung des Einsatzes von Gefäßkathetern. Dazu zählen periphere und zentrale Gefäßkathetern. Gefäßkatheter sind in vielen medizinischen Bereichen nach wie vor ein notwendiges Hilfsmittel, doch ihr Gebrauch birgt potenzielle Risiken wie Katheterinfektionen und andere Komplikationen. Paracelsus verfolgt einen evidenzbasierten Ansatz, um den Einsatz von und Umgang mit Gefäßkathetern zu optimieren. Durch präzisere Indikationsstellungen, gezielte Aufklärung und kontinuierliche Schulungen für das medizinische Fachpersonal soll die Häufigkeit von Komplikationen verringert und die Patientensicherheit nachhaltig erhöht werden.

3. Reduktion von Urinkathetern – Ein Schritt zu mehr Sicherheit und Wohlbefinden

Ein besonderer Fokus liegt auf der Reduktion von Urinkathetern. Durch den verstärkten Einsatz alternativer Lösungen und das kontinuierliche Bemühen, Katheter nur dann einzusetzen, wenn es absolut notwendig ist, wird das Risiko katheterbedingter Infektionen gesenkt. Paracelsus verfolgt hierbei einen interdisziplinären Ansatz, der in enger Zusammenarbeit mit Experten sowie behandelnden Ärztinnen und Ärzten entwickelt wird. Ziel ist es, den Patientenkomfort zu erhöhen und gleichzeitig die Sicherheit und Qualität der Versorgung zu steigern.

Gemeinsam für eine bessere Patientensicherheit

Mit dieser Hygienekampagne unterstreichen die Paracelsus Kliniken ihr Engagement für höchste Patientensicherheit und Qualität in der Gesundheitsversorgung. Das Zentralinstitut für Hygiene sorgt dafür, dass alle Maßnahmen und Empfehlungen stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sind. Durch regelmäßige Schulungen, einen verstärkten Fokus auf Hygienestandards und enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften wird das Krankenhausumfeld kontinuierlich optimiert.

„Hygiene ist für uns ein unverzichtbarer Bestandteil der Patientenversorgung. Wir möchten sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden bei Paracelsus über die besten Kenntnisse und Ressourcen verfügen, um das Risiko von Infektionen zu minimieren und die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.“, so PD Dr. Karolin Graf, Chefärztin und Leitung Zentralinstitut für Krankenhaushygiene.